Die Scheurebe wurde nach dem Züchter Scheu genannt, der diese Weinrebe im Jahr 1916 züchtete. Aus diesen Weintrauben entsteht ein Weißwein mit einem besonderen Aroma, dessen Aroma stark Grapefruit oder Schwarze Johannisbeeren erinnert. Der Wein wird zeigt sich in einer gelb-orangen Farbe in der Qualitätsstufe Auslese. Um ein gutes Ergebnis im Weingut zu erzielen, sollten nur gereifte Weintrauben verarbeitet werden. 

Scheurebe als Weinrebe für den besonderen Weißwein vom Weingut

Das Bukett vom Wein der Scheurebe erinnert stark an Birne, Pfirsich oder Cassis und eignet sich sowohl für die würzige Küche, die Vorspeise und das Dessert. Diese Weinrebe wurde zunächst im Jahr 1916 in Rheinhessen gezüchtet und bringt einen ganz besonderen Wein hervor, der fruchtig und nachhaltig überzeugt. Selbst die gute Lagerfähigkeit vom Wein im Weingut überzeugt, durch die Scheurebe lassen sich besondere Dessert- und Süßweine herstellen. Inzwischen hat sich die Anbaufläche der Scheurebe verbessert, diese Weinrebe weist nach seiner Verarbeitung zum Wein einen Geschmack auf, der stark an den Sauvignon Blanc erinnert. Zunächst wurde die Scheurebe als Sämling 88 bekannt, in Österreich wird er heute noch so genannt. Ab dem Jahr 1945 wurde der Name Sämling 88 in Scheurebe umgewandelt und findet dabei immer mehr Anhänger. Der Sorten-Schutz im Jahr 1956 sorgte dafür, dass diese Weinrebe den Namen Scheurebe erhielt, nach seinem Züchter Scheu und seinem Weingut. Um einen Wein mit dem besonderen Geschmack zu erhalten, sollten die Weintrauben bei der Ernte ausgereift sein. Mit der nötigen Reife entsteht ein Wein mit einem besonderen Prädikat. 

Vom Außenseiter zum Prädikatswein

Zwar gewinnt der Sauvignon Blanc immer mehr an Anbaufläche, deshalb gilt die Scheurebe eher als ein Nischenprodukt. Die Anbaubedingungen der Weinrebe sind ganz passabel, dennoch sank die Anbaufläche in Deutschland dauerhaft. Seit kurzer Zeit steigt die Anbaufläche langsam wieder an. Diese Sorte ist ertragssicher und gegen Frost unempfindlich. Direkt unter der Beeren-Haut befinden sich die Aromen, die dem Wein das besondere Aroma verleihen. Diese Aromen sorgen für einen edelsüßen Wein und die vorhandene Säure sorgt für die notwendige Frische im Wein. Im Jungwein-Stadium wird das Getränk mit etwas Kohlensäure zu einer sommerlichen Erfrischung. Die Weinrebe begnügt sich auch mit kargen Böden, bevorzugt aber auch kalkhaltige Böden und bildet dennoch genügend Weintrauben aus, welche dann im Weingut verarbeitet werden. Ein trockener Wein von der Scheurebe wird vor allem von jungen Winzern bevorzugt, diese zeigen mit diesen Weintrauben ihre Herkunft. Vor allem in Rheinhessen wird der Anbau von diesem Wein gefördert. Die Anbaufläche vom Scheurebe Wein beträgt in dieser Region etwa 703 Hektar. Die Winzer stellen auf ihrem Weingut einen besonderen Wein aus der Scheurebe her, dieser Wein findet immer mehr Liebhaber, welche den besonderen Wein mögen. Auf den Weingütern von jungen Winzern wird auch ein Wein hergestellt, der eher einen trockenen Charakter zeigt. Um die verschiedenen Weine aus der Scheurebe kennen zulernen, kann der Besuch auf den Weingütern dabei helfen, den richtigen Wein zu wählen. Der Charakter des Weines zeigt sich in den verschiedenen Aromen, diese erinnern an Birne, Mango, Pfirsich oder Mandarine. Die Farbe vom Wein aus Scheurebe reicht von hellem Gelb bis zu sattem Goldgelb. Die eher trockenen Weißweine werden gern zu asiatischen Gerichten mit Geflügel und Fisch gereicht. die Spätlesen der Weintrauben eignen sich eher für fruchtige Desserts. Der Weinaus der Scheurebe eignet sich für viele Anlässe und Gelegenheiten und kann im Kreis der Familie und Freunden genossen werden.