Die DMKG (Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft) entscheidet zwischen 160 Arten der Kopfschmerzen. Darunter fallen Migräne, Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen und so weiter. Dieser Artikel widmet sich einer ganz besonderen Art von Kopfschmerz: Dem Kater. Und am wichtigsten: was hilft wirklich?

Sauvignon blanc, Chardonnay, Riesling, Pinot Grigio und wie sie nicht alle heißen. Eins haben sie auf jeden Fall alle gemeinsam (so wie auch Bier, Schnaps und andere Sorten Alkohol): Wenn wir zu viel trinken kriegen wir einen Kater. Abhängig der Menge und unserer generellen körperlichen Verfassung kann der Kater leicht oder gar übel ausfallen.

Warum entsteht der Kater?

Alkohol entzieht dem Körper Wasser, löst also auch den sogenannten “Brand” aus. So wird unser Körper regelrecht dehydriert. Zusätzlich wird auch noch der Sauerstoffaustausch im Gehirn blockiert, was die Entstehung der Kopfschmerzen verstärkt. Wenn Sie nun noch neben dem Weinkonsum zu viel Rauchen (Rauchen führt zu einer Sauerstoffunterversorgung), dann ist der Kopfschmerz quasi vorprogrammiert.

Kennen Sie den Satz “Durch den Schwefel im Wein bekomme ich Kopfschmerzen”? Ein typisches Klischee, denn wer sich mit Wein beschäftigt weiß, dass Schwefel zwangsläufig bei der Weinproduktion entsteht. Wenn es also nicht am Wein liegt, woran liegt es dann? Es liegt an den sogenannten biogenen Aminen.

Tipp 1: Trinken Sie zwischendurch immer mal ein Glas Wasser um Ihren Kater zu vermeiden (oder zu verkleinern)

Tipp 2: Rauchen führt zu einer Sauerstoffunterversorgung und fördert, so in Verbindung mit Alkohol, die Entstehung von Kopfschmerzen besonders

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Was sind biogene Amine?

Keine Angst, es handelt sich hier um nichts sonderlich Gefährliches – biogene Amine sind in vielen Lebensmitteln enthalten, hauptsächlich in gereiftem Käse, Wein, Bier (besonders in Weißbier), Sauerkraut und so weiter. In diesen Produkten befindet sich auch die häufigste Lebensmittelunverträglichkeit die von biogene Amine ausgeht: Histamin.

Und was ist nun Histamin?

Auch Histamin ist nichts Gefährliches, denn der menschliche Körper produziert es auch selbst. Es hilft dem Körper bei der Steuerung verschiedenster Funktionen wie dem Zellwachstum, der Zelldifferenzierung und der Magensaftsekretion. Nehmen wir nun durch Wein, Käse oder Ähnlichem weitere Histamine zu uns, so werden sie durch Flüssigkeiten viel rascher aufgenommen. Des weiteren fördert Alkohol die Durchlässigkeit der Darmwand wodurch das Histamin noch mal schneller in den Kreislauf gelangt. Übermäßiger Konsum von histaminhaltiger Nahrung und Flüssigkeiten kann also bei Menschen, die sehr anfällig sind, leicht zu Beschwerden führen. Ein Klassiker für Kopfschmerzen: Der Chardonnay aus dem Holzfass.

Ist der Kopfschmerz nach zu viel Wein erstmal da…

Tipp 3: Trinken Sie keinen Kaffee, da dieser Ihrem Körper noch mehr Flüssigkeit entzieht.

Ein Glas Wasser pro Stunde ist ideal. Am besten empfiehlt sich natriumhaltiges und magnesiumhaltiges Wasser, mit wenig oder gar keiner Kohlensäure. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und trinken Sie ein Glas Wasser pro Stunde. Falsch hingegen ist der starke Kaffee am Morgen, der entzieht Ihrem Körper noch mehr Flüssigkeit und unterstützt die Dehydrierung.

Tipp 4: Honig unterstützt den Abbau von Alkohol

Honig: Wussten Sie, dass Honig Friktose enthält, der Ihrem Körper dabei hilft Alkohol abzubauen? Alternativ dazu können Sie auch Tomatensaft oder Salzstangen zu sich nehmen. Aber lassen Sie die Finger von Medikamenten, diese wirken meist blutverdünnend, also fördern sie Dehydrierungen.

Tipp 5: Achten Sie auf eiweißhaltige Nahrung für den Kampf gegen den Kater

Lachs, Hühnerfleisch und Frischkäse enthalten Aminosäuren und somit viel Eiweiß was die Leber unterstützt. Ähnlich gut sind auch frisch gepresster Orangensaft oder Papaya. Aber geben Sie acht: Zucker schadet der Leber.

Tipp 6: Bringen Sie Ihren Kreislauf mit frischer Luft in Schwung

Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung, am besten an der frischen Luft. So wird Ihr Körper zusätzlich mit dem nötigen Sauerstoff versorgt. Ist der Kater doch so schlimm, dass Sie nicht aus dem Haus wollen oder können, versuchen Sie es mit Stoßlüften.

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