Eine ganz typische Situation: Man hat Freunde zu besuch oder möchte einfach selbst Abends mal ein Gläschen Wein trinken. Im Keller stehen noch ein paar Flaschen, aber ist der Wein noch haltbar? Im Kühlschrank befindet sich noch eine angebrochen Flasche Wein, ist die noch haltbar? Aus den Filmen kennt man nur, dass der Mann der Frau eine super alte Flasche Wein anbietet die natürlich unheimlich teuer war. Ist die denn überhaupt noch haltbar und können wir auch herkömmlichen Wein aus dem Supermarkt so lange aufbewahren? Lese hier alles was du über die Haltbarkeit von offenen Weinen und deren Lagerung im geöffneten und geschlossenen Zustand wissen solltest: 

Wie viel Wein ist noch in der Flasche? 

Ist die Flasche gerade erst angebrochen und somit noch fast voll, dann kann Weißwein und Roséwein noch ca. fünf Tage gekühlt gelagert werden ohne das Bakterien entstehen. Bei Rotwein haben wir Glück, dieser ist noch eine ganze Woche haltbar. Offener Wein ist also nicht gesundheitsschädlich, wenn der Wein nicht all zu lange offen ist.
Ist nur noch ein kleiner Schluck übrig, so solltest du den Wein innerhalb der nächsten zwei bis maximal drei Tage austrinken. 

Tipps um offenen Wein am besten zu lagern

Grundsätzlich gilt: ist die Flasche erstmal offen, dringt Sauerstoff ein mit dem der Wein reagiert. Im schlimmsten Falle wird der offene Wein somit ungenießbar. Wie schon erwähnt ist ein offener Rotwein länger haltbar als ein Weißwein oder ein Rosewein, hier ist aber noch zu beachten: Je kräftiger der Rotwein ist, desto länger ist er genießbar. Dies umschließt Rotwein-Reben wie Cabernet Sauvignon, der recht viel Säure und Tannin hat. 

Wichtig ist auch noch, dass die Flasche gut verschlossen sein sollte. Da der Sauerstoff mit dem Wein reagiert, mindert er so auch die Haltbarkeit und macht ihn ungenießbar. Achtet also darauf, dass eure Flaschen wirklich luftdicht verschlossen sind! 

Und geschlossene Weine: Wie lange sind die haltbar? 

Ja, auch geschlossene Weine können schlecht werden. Die gute Nachricht vorweg: Weine mit einem Mindestalkoholgehalt von 12 bis 13 % sind länger haltbar. Das Wein verderblich ist liegt daran, dass Zucker, Säure und Schwefel reagieren. Natürlich spielt aber auch der Alkoholgehalt im Wein eine wichtige Rolle. Die Säure übernimmt eine tragende Rolle im Wein, denn sie hemmt das Wachsen von Bakterien. Ein hoher Zuckergehalt sorgt für eine lange Haltbarkeit, weil so das Vergären des Weins gehemmt wird. 

Nun ist natürlich völlig klar, dass keiner von uns auswendig weiß, in welcher Konzentration Zucker, Säure oder Schwefel (Alkoholgehalt steht auf der Flasche drauf) unser Rotwein hat, dazu haben wir hier eine kleine Auflistung für euch: 

  1. Kabinettweine können 2 Jahre gelagert werden 
  2. Über 20 Jahre hinweg halten sich die Beerenauslesen – also gut zu empfehlen wenn ein edler Tropfen mal etwas länger halten soll 
  3. Die Spätauslese ist bis zu 5 Jahr haltbar 
  4. Qualitätsweine sind locker bis zu 4 Jahren haltbar

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